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Die Geschichte eines Königs

...wo waren wir stehen geblieben? Ah ja, genau. Eben dieser König, vor langer Zeit. Er hatte einen Sohn, einen einzigen. Es war ein besonderer König, der ein grosses Herz hatte für die Menschen. Da sah er die Menschen, wie sie lebten - es war eher ein Leiden, als ein Leben. Denn sie rangen mit dem Leben. Die Menschen, auf alle Fälle einige, suchten nach Annahme, Ruhe, Frieden im Herzen - aber sie fanden dies alles nicht. Ja, auf der Erde war es auch nicht zu finden. Doch der König hatte seine Schatzkammern überfliessend gefüllt mit all den herrlichen Dingen, die den Menschen fehlten. In seinem Reich gab es genug davon. Als er diese missliche Lage sah, überlegte sich dieser König, was er für die Menschen tun könnte, damit den Menschen geholfen werden kann. Ihm war schon bewusst, dass die ganze Herrlichkeit, seinen unendlichen Reichtum einmal in die Hände seines Sohnes, den rechtsgültigen Erben, gehen würde. Also konnte er seinen Plan - den Menschen zu helfen  - nur mit seinem Sohn zusammen ausführen.

Es gab jedoch eine sozusagen unüberwindbare Mauer, die das Vorhaben des Königs verunmöglichte. Die Menschen waren nämlich Sklaven eines anderen Reiches. Ganz einfach, er musste sie loskaufen, aber es gab nur einen Preis: Seinen Sohn dahin zu geben. Nun, noch etwas konkreter hiess dies: das Leben der Menschen gegen das Leben seines einzigen Sohnes! Was für einen Deal. Unmöglich. Aber so lief die Sache und einen anderen Weg gab es nicht.

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