Heiland Ä lääre Blick, chaut u starr Ä Körper am zerfalle, nimeni war Vo wo chunnt dä Mönsch u wo härä wott är ga Fingt är die Geborgeheit, wo är dringend sötti ha? Wird sie deheime gschlage, wird är ständig übergange Überchöme sie kei Liebi, bliebe in sich gfange I kenne ihri Gschichte nid, so bliebt mir vieles erspart Wärde sie vo Gott behüetet u bewahrt? Häb Du erbarme u heil üses Land So viu Läbe zerinnt eifach wie Sand Häb Du erbarme, Herr vor Grächtigkeit Du gsesch au die Arme, wo dür jedes Netz si keit Dräng mi zum Handle, nimm mi a dr Hand Du allei bisch dr Heiland, heil Du üses Land D‘Not vo de Mönsche schreit zum Himmu jede Tag chunnt meh Eländ drzue Bluet wird vergosse u Seele wärde quält Wie viu ma d‘Wält no fasse, wenn isch ändlech gnue I muess d‘Not nid ga sueche, sie isch vor dr Tür Tag für Tag begägni Mönsche, i bitte drfür Gott zeig mir dis Härz, Dini Sehnsucht nach Läbe D‘Truur über dene, wo am Tod feschthäbe Text und Musik: Benjamin Nyffenegger 2009 © endlos productions aus Produktion ‚Chünigschind 2‘ www.endlos.ch